Roboter sind heute in der Industrie weit verbreitet und werden vielseitig eingesetzt. Die Robotik ist einer der Eckpfeiler von Industrie 4.0. In der Smart Factory der Zukunft ist der flexible Einsatz und die schnelle Adaptierung  von Maschinen erfolgsentscheidend.

Dies und weitere Anforderungen, wie hohe Verfügbarkeit, unmenschliche Arbeitsumgebung, hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit kann die Robotertechnik bestens erfüllen.

Die Fähigkeit, mit dem Menschen „safe“ zu kollaborieren, zeichnet den Roboter besonders aus. Mit der neuen Generation der kollaborierenden Roboter entstehen ganz neue Lösungsansätze. Nun gehen Mensch und Roboter auf „Tuchfühlung“.


Roboter Palettierung

Packt an oder aus • Schnell • Stark • Zuverlässig • Unermüdlich


Palettieren kann ohne Weiteres über mehrere Zuführstrecken oder Palettierplätze, mit unterschiedlichen Behältnissen wie Kisten und Kartons erfolgen.

Der integrierte Barcodescanner ermöglicht die eindeutige Identifikation von Paletten und Waren.

Unterschiedliche Palettenformate und mehrere Transporteinheiten können gleichzeitig gegriffen werden. Ein Leerpaletten- sowie Zwischenlagenhandling erfolgt automatisch.

Das System kann vollständig in die Paletten- und Kartonfördertechnik integriert werden.


Greifertypen

Universalgreifer • Magnetgreifer • Kartongreifer

Komplette Palettierzelle

Lösungsbeispiel


Technische Daten

  • Palettierroboter mit Sockel und Kartongreifer
  • bis zu 10 Zyklen / Minute in Abhängigkeit vom Karton und vom Palettiermuster
  • Kartongröße von L300*B200*H80mm bis L300*B400*H300mm
  • Stapelhöhe bis 1600mm
  • Kartongewicht 1 bis 20kg
  • 3 Kartontypen und 3 Palettierbilder
  • Zentrieranschlag für Europalette
  • Sicherheitsabschrankung mit Sicherheitstüre
  • E/A-Schnittstelle zur bauseitigen Kartonfördertechnik
  • Steuerschrank mit Touchscreen und Bedienpanel
  • Stapelleitrechner inkl. Parameter- und Alarmverwaltung, Handbetrieb
  • Platzbedarf ca. 3*3*3m

Roboter Griff in die Kiste & Vereinzelung

Erkennt • Ordnet • Justiert • Berechnet • Plant • Greift zu • Versorgt


Bin Picking (Griff in die Kiste)

Werkstücke als Schüttgut werden mit einem hochauflösenden optischen Verfahren erfasst. Die so gewonnene Information über Position und Lage der Werkstücke werden an den Roboter übermittelt. Das integrierte Bahnberechnungsmodul berücksichtigt Greifpunkt und Störkanten.

Die Vorteile dieser Lösung liegen in der Rationalisierung der Abläufe. Bei geringen Kosten und Platzbedarf wird eine Erhöhung der Autonomiezeit erzielt. Darüber hinaus garantiert die Kameravermessung eine exakte Teileablage. Der gezielte „Griff in die Kiste“ verursacht ganz nebenbei auch keinen nennenswerten Lärm.


Sortierung

Unabhängig davon, wie die Werkstückzuführung erfolgt, erkennt der Roboter Lage und Identität mit einem integrierten Kamerasystem.

Die Lagebestimmung und Vermessung der Objekte erfolgt mit einer hochauflösenden Industriekamera. Aufnahme und Ausrichtung der Werkstücke erfolgt durch den Roboter.

Somit läuft beispielsweise die Beschickung von Werkzeugmaschinen ganz automatisch ab.

Anwendungsvideo Bin Picking (Griff in die Kiste)



Roboter & Maschine

Beladen • Entladen • Kontrolle


Bei der Maschinenverkettung versorgt der Roboter vollautomatisch in der Fertigung stehende Produktionsautomaten oder Bänder. Ob Zu- oder Abführung von Material im Produktionsprozess, der Roboter kann bidirektional eingesetzt werden. Während der Befüllung in die Transportbehältnisse erfolgt vollautomatisch eine Fertigungskontrolle mittels Kamera.


Roboter Pick & Place

Klein • Präzise • Schnell


Bei Pick & Place-Lösungen kommen SCARA-Roboter und Kamerasysteme zum Einsatz. SCARA-Roboter erfüllen ein Höchstmaß an Präzision und Geschwindigkeit. Als die Schnellsten ihrer Klasse meistern sie auch die kompliziertesten Aufgaben auf engstem Raum. Wenn es um das schnelle Handling von kleinen Bauteilen geht, sind Sie deshalb erste Wahl.

Anwendungen

  • Highspeed Pick & Place
  • Feinmontagen
  • Materialhandling
  • Verpackung

Technische Daten

  • Reichweite von 600 bis 800 mm
  • Hochauflösendes Kamerasystem
  • PC-basierende Bildverarbeitung und Datenvorgabe durch Leitrechner
  • Durchlichtbeleuchtung im Band integriert
  • Positions- und Lagebestimmung der Teile in hoher Genauigkeit
  • Qualitätskontrolle der Teile

Roboter & Mensch

Gefühlvoll • Sensitiv • Präzise • Safe • Kollaborativ


Sensitive, kollaborierende Leichtbauroboter wie der LBR iiwa lassen Mensch und Roboter Hand in Hand arbeiten. Mit dem intelligenten Assistenten (digitaler Kollege) eröffnen sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Arbeitsbereiche zu entlasten oder wiederholende Handarbeit zu automatisieren. Die Sensitivität des Roboters bricht die Barriere zwischen Mensch und Maschine und ermöglicht eine Zusammenarbeit ohne Schutzeinhausung.

Um ein sicheres Zusammenarbeiten zu gewährleisten, gelten für kollaborierende Roboter besondere Spielregeln. In der ISO-Norm (TS 15066) sind diese festgelegt. Beispielsweise muss auch die Einrichtung zum Greifen kollaborativ sein. Zusätzlich ermitteln Systemintegratoren anhand einer Risikobewertung, ob die Grenzwerte bei zufälligen Berührungen eingehalten werden.


Autonome Transportroboter

Autonom • Flexibel • Zuverlässig


Fahrerlose Transportlösungen von Eberle werden in bestehende Infrastrukturen integriert.

Mit autonom navigierenden Transportrobotern und einem übergeordneten
Managementsystem werden Transportaufgaben in der Intralogistik gelöst. Die Einsatzbereiche sind vielfältig und übernehmen Aufgaben von Lagerlogistik bis hin zur automatisierten Maschinenverkettung. In ausgedehnten Produktionsstätten und Anlagen wird der innerbetriebliche Warentransport organisiert.

Durch die intelligente Sensorik und der computergestützten autonomen Navigation bewegt sich der Transportroboter sicher im laufenden Betrieb. Taucht ein unerwartetes Hindernis auf, erkennt der Transportroboter dies und sucht sich selbständig eine alternative Route. Gewünschte Routen und befahrbare Bereiche können in der Software vorgegeben werden. Die Transporter überwinden bauliche Hindernisse wie Tore, Türen und Aufzüge. Die Berechtigung zum Passieren von Durchgängen oder das Anfordern von Aufzügen erhält der Transportroboter vom übergeordneten Leitsystem.

Mit einem Flottenmanagement lassen sich Transportroboter noch flexibler einsetzen. Hier werden die Transportaufträge an das Leitsystem gesendet und dieses organsiert den automatisierten Transport von A nach B.

Technische Daten mobiler Transportroboter (Beispiel)

  • Tragkraft für eine Zuladung  bis zu 60 bzw. 90 kg
  • Akku mit 60Ah für eine durchschnittliche Laufzeit bis zu 13 Stunden
  • Geschwindigkeit max. 1800mm/s
  • integrierte Sprach- und Audioausgabe

Anwendungsvideo Fahrerlose Transportlösung (FTL)